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Blogartikel

Die Erfolgstreiber für die Einführung von Citizen Development 

6. Mai 2024 | 4 Min.

Citizen Development / No-Code / Low-Codecplace Community

Das Stichwort Citizen Development ist in aller Munde. Kein Wunder, denn Analysten unterstellen dem Einsatz von No und Low-CodeLösungen durch Fachbereiche eine enorme Innovationskraft. Doch was braucht ein Unternehmen außer engagierten Mitarbeitenden, um die Vorteile von Citizen Development schlagkräftig nutzen zu können? Darauf geht dieser Gast-Blogbeitrag unseres Partners QuinScape, Teil der Dataciders, ein. 

Citizen Development QuinScape

Der Geschwindigkeitsvorteil für die Entwicklung von geschäftskritischen Lösungen oder für Anpassungen von existierenden Lösungen an neue Anforderungen ist durch die Nutzung von Citizen Development enorm. 

Wir sehen diesen Effekt tagtäglich bei unseren Kunden. Mit cplace verfügen Unternehmen über genau die richtige Mischung aus Make & Buy für ihr Projekt- und Portfoliomanagement. Die Lösung verfügt über hochspezialisierte Bausteine, mit denen komplexe Anforderungen im Projektmanagement einfach und Out-of-the-Box umgesetzt werden können.  

Gleichzeitig ist cplace als Plattform in der Lage sich durch Konfiguration (No-Code) sowie tieferen Anpassungen (Low-Code) durch Fachbereiche sehr schnell perfekt in die Domäne des Unternehmens wertstiftend einsetzen zu lassen. Sollte dies nicht reichen, sind mit cplace keine Grenzen gesetzt und Software-Entwickler können jegliche Anpassungen in der Codebasis (Pro-Code) umsetzen. Eine technologische Voraussetzung für skalierbares Citizen Development. Doch eine einfache Einführung einer entsprechenden Plattform reicht nicht aus. 

Was sind die Erfolgstreiber für die Einführung von Citizen Development?

Citizen Development entsteht häufig als Grassroot-Bewegung. In vielen Fällen motivieren die richtigen Plattformen oder der Geschäfts-gefährdende Stillstand – hervorgerufen durch lähmende Spezialsoftware-Lösungen – die Fachbereiche, selbst die Initiative zu ergreifen. Dieses Momentum muss weitergeführt werden. Die Aufgabe des Top-Managements muss es sein, eine Kultur und Leitplanken zu schaffen, in der diese Initiativen nicht nur möglich, sondern explizit gewünscht sind. 

Bei der Einführung von Citizen Development haben sich in der Vielzahl unserer Projekte fünf kritische Faktoren herausgestellt, damit Unternehmen von der versprochenen Innovationskraft tatsächlich profitieren und die Bewegung nicht im Keim erstickt. 

  1. Die passende strategische Plattform
    Es muss eine Lösung für die passende Domäne eingeführt werden. Auf generische und damit wenig fachliche Lösungen zu setzen, führt in den meisten Fällen schnell zu Problemen. Genau in den Momenten, wo die Herausforderungen speziell werden, haben allgemeingültige No- und Low-Code-Plattformen keine Antwort. Stattdessen empfiehlt es sich, für verschiedene fachliche Domänen die richtige Plattform einzuführen – für unsere Kunden ist cplace das Mittel der Wahl.
     
  2. Die richtigen Menschen mit dem passenden Mindset
    Do-It-Yourself ist Pflicht, nicht nur um Wissen zu erhalten, sondern auch um die Skalierungsfrage von IT-Experten zu lösen. Die Hands-on-Mentalität muss jedoch tief in der Unternehmenskultur verankert werden. Die Corporate-IT darf diese Entwicklung nicht stören, sondern muss lokale Treiber – auf zuvor strategisch ausgewählten Plattformen – unterstützen, fordern und fördern. Schon seit Jahrzehnten gibt es Citizen Developer – häufig sind jedoch Lösungen entstanden, die in der Schatten-IT existieren und auf nicht geschäftstauglichen und skalierbaren Lösungen basieren, wie z.B. Excel. Diese Menschen müssen identifiziert, motiviert und in der zur Verfügung stehenden Plattform geschult werden.
     
  3. Schnelle Leuchtturm-Projekte realisieren
    Unternehmen sollten Lösungen, die in Fachbereichen entstanden sind und sich durch ihre Citizen Developer Charakteristik auszeichnen, prämieren und feiern. Es müssen anfänglich schnell Leuchtturm-Projekte realisiert werden, um die Kreativität und die Motivation in den Fachbereichen zu stärken. Nicht selten erleben wir bei Kunden eine Art Lauffeuer mit cplace, welches sich schnell verbreitet: Fachbereiche zeigen sich untereinander selbstgebaute Lösungen. Zugrunde liegt hier oft die digitale Variante des IKEA-Effekts.
     
  4. Gemeinsam die Softwarebebauung planen
    Trotz aller Dynamik, Innovationskraft und Aufbau von dezentralen, schlagkräftigen Lösungen: Es bedarf einer Unterstützung durch die Corporate-IT bzw. Plattform-Experten, welche im Unternehmen die Bebauung begleiten. Gemeinsam müssen Fachbereiche und Experten entscheiden, ob ein Vorhaben autark und selbstständig oder durch Partner unterstützt umgesetzt werden kann. Digitale Ruinen sieht man zwar nicht, jedoch können schlecht geplante und falsch integrierte Systemlandschaften Arbeitsprozesse stören und Innovationen verhindern.
     
  5. Mit dem richtigen Partner skalieren
    Selbst sehr große Applikationen auf Plattformen wie cplace können durch geschickte Architektur und Bereitstellung von Abstraktionsschichten von Citizen Developern unterstützt werden. Dazu gehört vor allem ein erfahrener Partner, der Systeme so konzipiert, dass an den richtigen Stellen die Mitarbeit durch Fachbereiche ermöglicht wird und an sehr anspruchsvollen Stellen der Code durch erfahrene Softwarearchitekten umgesetzt wird. 
QuinScape Citizen Development

Wir helfen gerne dabei, eine passende Strategie aufzubauen und Citizen Development in Ihrem Unternehmen zu leben (durch die Auswahl der passenden Strategie, Enabling der Citizen Developer durch Schulungen, PairProgramming und gemeinsame Solution Workshops bzw. Design Sprints). 

Für alle Teilprozesse rund um den Produktentstehungsprozess bzw. die Projekt- und Portfolioplanung eignet sich cplace als Multiplikator für Innovation über Citizen Developer.  Das liegt zum einen an der einfachen Handhabung, als auch an der skalierbaren Architektur: Denn einer der kritischen Punkte für den Erfolg von Citizen Developern ist, dass Lösungen nicht an unsichtbare Grenzen stoßen dürfen und schlussendlich doch aufwändig individuell entwickelt werden müssen. Im besten Fallen sind Lösungen wie cplace so konzipiert, dass es eine schnelle Übergabe zwischen Citizen Developer und erfahrenem Softwareentwicklungs-Team gibt und diese nahtlos jede noch so komplexe Anforderung umsetzen können. 
 

Über den Autor

Christopher Klewes, CEO, QuinScape GmbH 

QuinScape ermöglicht Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorsprung durch die datenbasierte Optimierung ihrer Produkte und Geschäftsprozesse. Mit Innovationskraft und technologischer Exzellenz entwickelt sie passgenaue IT-Lösungen, die dabei helfen, bessere Entscheidungen zu treffen.  

Zur Homepage der QuinScape GmbH (Teil der Dataciders GmbH)
Christopher Klewes

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