Frontier PPM: Wenn KI die Software baut,
entscheidet die Governance
KI erzeugt Unternehmensanwendungen inzwischen in Stunden. Im Kerngeschäft großer Unternehmen zählt aber, ob diese Anwendungen kontrolliert laufen.
München, 5. November 2026 – Im Projekt- und Portfoliomanagement (PPM) mussten große Unternehmen lange zwischen zwei Wegen wählen. Eine passgenaue Lösung bedeutete monatelange Spezifikation und Einführung. Eine Standardlösung ging schneller, zwang die Organisation aber in fremde Prozesse. KI verschiebt diese Rechnung, weil sich Anwendungen heute in Stunden erzeugen lassen. Für den Ansatz, der daraus für Enterprise-PPM folgt, verwendet cplace den Begriff „Frontier PPM”.
Was Frontier PPM bedeutet
Eine Anwendung mit KI zu generieren, ist heute nicht mehr schwer. Schwierig ist, sie im regulierten Kerngeschäft eines Großunternehmens zu betreiben, mit klaren Berechtigungen und unter der Kontrolle der IT. PPM-Suiten bieten bisher hauptsächlich fachliche Tiefe, KI-App-Builder vor allem Tempo. Frontier PPM verbindet beides auf einer Plattform: Enterprise-PPM, dessen Lösungen mit KI entstehen und sich laufend verändern lassen, innerhalb der Leitplanken der IT.
„Bauen wird zur Massenware. Governance nicht”, sagt Doug Surrett, CEO von cplace. „Eine Anwendung generieren kann heute jeder. Sie dort zu betreiben, wo es wirklich darauf ankommt, mit den eigenen Berechtigungen, einem Audit-Trail und jemandem, der dafür geradesteht, kann fast niemand.”
Was es für Frontier PPM braucht
Damit Fachbereiche ihre Anwendungen mit KI selbst bauen können, ohne dass daraus neue Schatten-IT oder Schatten-KI entsteht, müssen aus Sicht von cplace mehrere Voraussetzungen zusammenkommen.
Governance: Die IT legt die Leitplanken fest, und jede KI-Aktion läuft mit denselben Berechtigungen wie die Arbeit eines Menschen. Jede Änderung ist nachvollziehbar und lässt sich zurücknehmen.
Eine Plattform statt weiterer Insellösungen: Neue Anwendungen entstehen dort, wo die Projektdaten bereits liegen, und nicht in einem anderen Tool. Änderungen werden konfiguriert statt programmiert und sind sofort wirksam.
Fachwissen aus dem Projektgeschäft: Eine KI baut nur so gut, wie sie den Kontext kennt. Wer Portfolios, Ressourcen und Termine großer Programme steuert, braucht Anwendungen, die diese Logik abbilden sowie Fachleute, die beurteilen können, ob das Ergebnis stimmt.
Wie das in der Praxis aussieht: der cplace AI Builder
Kern des Ansatzes ist der neu gelaunchte cplace AI Builder. Aus Anforderungsdokumenten, Excel-Dateien oder einer bestehenden cplace Lösung erzeugt er Datenmodell, Workflows, Layouts und Dashboards. Der Aufwand für die Lösungsentwicklung sinkt dabei um rund 40 Prozent, wie Auswertungen von cplace aus Kundenprojekten zeigen. Entwurf und Umsetzungsplan gibt das Team des Kunden frei, bevor gebaut wird.
Wie schnell das geht, zeigte sich vergangene Woche auf dem cplace Day 2026, Europas größter PPM-Konferenz, in München. Am Vormittag stimmten die Teilnehmer ab, welche Anwendung gebaut werden sollte. Ein cplace Team baute diese innerhalb von sieben Stunden mit dem AI Builder und präsentierte am Abend auf der Bühne eine Lösung zur Szenarioplanung. Auch im Kundeneinsatz läuft es in dieser Größenordnung: Bei einem global tätigen Anbieter von Schienenverkehrslösungen löste der AI Builder eine Excel-Lösung für das Kostentracking von Arbeitspaketen ab. Grundlage waren eine kurze Anforderungsliste und die bestehende Excel-Datei. Eine erste nutzbare Version stand nach sieben bis acht Stunden.
Sehen, bevor gebaut wird
Je schneller sich Software bauen lässt, desto wichtiger wird die Frage, ob das Richtige entsteht. Mit dem neuen cplace AI Designer sehen Fachbereiche deshalb zuerst einen klickbaren Entwurf der künftigen Anwendung. „KI macht es auch möglich, mit voller Geschwindigkeit das Falsche zu bauen”, sagt Navid Heidemann, Head of Product bei cplace. „Mit dem AI Designer entscheiden Fachbereich und Stakeholder an einem konkreten Entwurf, ob es das Richtige ist, bevor gebaut wird.”
Auch die Einführung selbst verändert sich. Mit der neuen Einführungsmethode cplace Accelerate ersetzt ein früher, klickbarer Entwurf die monatelange Spezifikation. Erfahrungswerte aus cplace Kundenprojekten zeigen, dass Kunden die Software damit drei- bis viermal früher produktiv nutzen als bei konventionell geführten Einführungen.
Über den cplace Day
Der cplace Day 2026 fand im Bergson Kunstkraftwerk in München und online statt. Von den mehr als 1.350 angemeldeten Teilnehmern waren 500 vor Ort, über 800 hatten sich für den Online-Livestream registriert. Auf der Bühne vertreten waren unter anderem Bayer, Daimler Buses, Daimler Truck, Harting, Rheinmetall und ZF LIFETEC. Aufzeichnungen der einzelnen Konferenzvorträge können hier abgerufen werden: Content-Hub
Über cplace
cplace ist eine moderne Software-Plattform für Projekt- und Portfoliomanagement (PPM). Es revolutioniert und transformiert die Art und Weise, wie Menschen und Organisationen zusammenarbeiten, und ermöglicht Unternehmen, komplexe Projekte effizient zu steuern. cplace kombiniert die Zuverlässigkeit einer Standardsoftware mit der Flexibilität maßgeschneiderter Lösungen. Die flexible, KI-zentrierte Plattform schafft eine einheitliche Datenbasis, fördert die standort- und funktionsübergreifende Zusammenarbeit und ermöglicht es, komplexe Szenarien in Echtzeit anzupassen.
Internationale Branchenführer, u.a. aus der Automobil-, Luftfahrt-, Pharma- und Life-Science- sowie Maschinenbauindustrie, vertrauen auf cplace, um innovative und komplexe Produkte zu entwickeln, Ressourcen effizient zu nutzen, Entscheidungsprozesse zu verbessern und Projekte erfolgreich abzuschließen.
Hinter der Marke cplace steht die collaboration Factory GmbH, gegründet im Jahr 2014 mit Hauptsitz in München.
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